Vorbereitungen für neue Kübel im Herbst

Im Herbst will ich meinen Kübelgarten von Mörtelkübel auf Holzkästen umstellen. Dabei wird der bestehende Platz deutlich besser genutzt, und ich bekomme ein paar zusätzliche Pflanzmöglichkeiten für Büsche.

Also habe ich die Liste der Topfpflanzen noch einmal erweitert:
Zusätzlich zur Schlehe, Sal-Weide und Kornelkirsche steht auf der Terasse nun ein Faulbaum, ein eingriffeliger Weißdorn, ein Wildapfel, ein schwarzer Holunder und eine Johannisbeere.

Ab und zu möchte ich ja auch von meinen Vogel- und Insektensträuchern was leckeres ernten.

Südseite Juni 2017
Südseite Juni 2017
Westseite Juni 2017
Westseite Juni 2017
Nordseite Juni 2017.
Nordseite Juni 2017.

Bilder Anfang Juni

Kornblumenknospe

Ein paar Bilder aus dem Dachgarten, aufgenommen mit der kurzsichtigsten Vorsatzlinse, die in meinem Besitz ist. Das helle Insekt am Dill hielt ich fast für ein Schmetterlingsei, aber diesen Triumph kann ich leider noch nicht feiern.

Insekt am Dill.
Insekt am Dill.

Diese bunte Knospe stammt aus dem Magerbeet, dessen Bewuchs in den letzten Wochen richtig in die Höhe geschossen ist. Nun sieht es sogar nach Pflanzen aus.

Zu welcher Pflanze diese Knospe gehört, kann ich trotzdem nicht sagen. Wegen des Blaus tippe ich aber mal auf eine Kornblume.

Bunte Knospe.
Bunte Knospe.

Zuletzt eine Detailaufnahme von einer Pflanze, die ich garantiert nicht ausgesät habe. Ich tippe hier auf eine Sonnenblume, die von Vogel oder Katze eingeschleppt wurde. Es handelt sich hier um die oberste Triebspitze und damit wahrscheinlich schon um die Anlage der Blüte.

Sonnenblumenblüte in Spe.
Sonnenblumenblüte in Spe.

Ich wünsche schöne Feiertage.

Drei Zonen auf dem Balkon

Ertragszone auf dem Balkon: Tomaten, Auberginen, Paprika und eine Physalis.

Die erste Zone, die Pufferzone oder Zone A, soll den Garten und seine Bewohner nach aussen hin abschirmen. Inwieweit das in drei Metern Höhe sinnvoll ist, sei dahingestellt. Die Salweide ist auf jeden Fall eine wichtige Futterpflanze und Wohnort vieler Insekten.

Salix Caprea (Sal-Weide) mit Unterpflanzung von Dill und Wilder Möhre.
Salix Caprea (Sal-Weide) mit Unterpflanzung von Dill und Wilder Möhre.

Die zweite Zone B, die Hotspotzone, ist in diesem Dachgarten durch vier Kisten Sand-Kies-Beet repräsentiert. Gegenwärtig rührt sich hier wenig.

Hotspotzone Mitte Mai.
Hotspot-Kisten Mitte Mai.

Und zuletzt die Ertragszone, Zone C. Ich muss noch zwei Pflanzen setzen, mir ist zwischendurch die Erde ausgegangen.

Ertragszone auf dem Balkon: Tomaten, Auberginen, Paprika und eine Physalis.
Ertragszone auf dem Balkon: Tomaten, Auberginen, Paprika und eine Physalis.

 

Pflanzen am 10. Mai

Sempervivum im Korb

Ein kurzer Rundgang um die Terasse am 10. Mai 2017, dem ersten richtig sonnigen Maitag. Ab heute soll auch die Nachtfrostgefahr gebannt sein. Ich warte das erst mal ab.

In diesem Kübel habe ich eigentlich Hyazinthen, Borretsch und Ringelblumen ausgesät. Nur scheint es ein unbeugsames, unbekanntes Wildkraut zu geben, das sich zum Ziel gesetzt hat, alles zu überwuchern.
Kübel mit Überraschungspflanzen.
Pflanzkasten aus Holz mit Wildkräutern.
Pflanzkasten aus Holz mit Wildkräutern.
Unterpflanzung der Salix caprea: Dill, wilde Möhre und ein paar Traubenhyazinthen.
Unterpflanzung der Salix caprea.

Pflegearbeiten auf dem Balkon im März

Bäume auf dem Balkon im Februar.

Bäumchen umgesetzt und kühlkeimende Käuter ausgesät. Sobald die Samen auflaufen, werden sie in zwei Gruppen geteilt: Die Küchenkräuter, die regelmäßig abgeerntet werden, und die Vermehrungsfraktion, die auf die Kräuterbank auf der Terrasse ausgelagert wird und blühen darf. Die Insekten haben sich bisher immer auf den blühenden Schnittlauch gestürzt. Ich erwarte wieder viele Samen für das nächste Jahr.
Meinen kleinen Seuchenbringer, die 2jährige Zitrone ganz rechts hinten, habe ich auch schon tagsüber draußen, zum Abhärten. Es kam auch prompt eine Meise und tat sich an den Blattläusen gütlich.

Die Westseite Ende Februar

Westseite im Februar: Viele Mörtelkübel.

Schneekirsche (zurückgeschnitten), Kübel mit Lavendel und Borretsch, Sal-Weide, Kübel mit Moschusmalven, Kübel mit Ysop und Sommerflieder, Kübel für Brennesseln (da ist nicht ganz klar, ob sie überhaupt anwachsen, keimen oder den Winter überlebt haben).

Sand-Kies-Beete

Die Sand- und Kiesbeete auf der Südseite der Dachterasse.

Die erste große Anschaffung für das Jahr 2017: Kästen für die neuen Sand-Kies-Beete auf der Südseite. Fürs Erste sind die Pflanzkästen aus Fichtenholz, imprägniert mit Leinöl, Größe 40cm x 80cm x 20cm.

Befüllt mit jeweils:
25kg Sand 0-2mm
12,5kg Rheinkies 4-8mm
7 Liter Kokosfaser
Perlite (zuschütten, bis das Gemisch locker wird, schätzungsweise 10 Liter pro Kasten)

Saatgut: Magerwiesenpflanzen, orientiert an den Bedürfnissen des Schwalbenschwanz, der Zitronenfalter, Bläulinge, Wildbienen und Hummeln.

Ausgesät habe ich:
Heilwurz (Seseli libanotis)
Echter Haarstrang (Peucedanum officinale)
Blutweiderich (Lythrum salicaria)
Bartnelke (Dianthus barbatus)
Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum)
Klatschmohn (Papaver rhoeas)
Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
Rotklee (Trifolium pratense)
Zimbelkraut (Cymbalaria muralis)
Gewürzfenchel (Foeniculum vulgare)
Kornblume (Centaurea cyanus)
Echtes Leinkraut (Linaria vulgaris)
Mariendistel (Sylibum marianum)
Grosse Woll-Distel (Cirsium eriophorum)
Blauer Staudenlein (Linum perenne)
Acker-Rittersporn (Consolida vulgaris)
Kaukasus-Skabiose ( Scabiosa caucasica)

Der Gartenplan 2017

Planskizze Dachgarten 2017.

Dieser Plan ist eine Synthese aus bestehenden Kübeln und Bepflanzungen in Kombination mit ein paar Baumaßnahmen: Die vier Pflanzkästen auf der Südseite müssen neu gebaut werden, die Mörtelkübel bleiben bestehen. Bisher habe ich keine Möglichkeit gefunden, die für einen vertretbaren Preis ähnlichen Nutzen bringt.

Neu in die Kübel kommt die Schlehe. Ich habe mit den Ahörnern aufgegeben. Nach vier kaputten Pflanzen verstehe auch ich den Wink mit dem Zaunpfahl: In diesen Kübeln, mit diesem Substrat, diesem Gießwasser und dieser Dichte an Welkepilzen schafft es bei mir einfach nur der Feuerahorn-Möchtegernbonsai. Der Rest geht ein – ergo, kein Ahorn mehr in den großen Kübeln.

Die Schneekirsche werde ich heftig zurückschneiden, um einen buschigeren Wuchs zu erreichen. Für einen vollständigen Rückschnitt hat sie mir aber zu wenig Äste, also schneide ich das Bäumchen dieses Jahr auf die Hälfte zurück und mache den Rückschnitt im Herbst davon abhängig, wie gut die Schneekirsche in Stammnähe austreibt.

Pflanzliste für die Kies-Sand-Beete:

Heilwurz (Seseli libanotis)
Echter Haarstrang (Peucedanum officinale)
Blutweiderich (Lythrum salicaria)
Bartnelke (Dianthus barbatus)
Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum)
Klatschmohn (Papaver rhoeas)
Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
Rotklee (Trifolium pratense)
Zimbelkraut (Cymbalaria muralis)
Gewürzfenchel (Foeniculum vulgare)
Kornblume (Centaurea cyanus)
Echtes Leinkraut (Linaria vulgaris)
Mariendistel (Sylibum marianum)
Grosse Woll-Distel (Cirsium eriophorum)
Blauer Staudnlein (Linum perenne)
Acker-Rittetsporn (Consolida vulgaris)
Kaukasus-Skabiose ( Scabiosa caucasica)
Ich bin gespannt, was davon aufgeht, und welche Pflanzen sich durchsetzen.